Rotschenkel
Tringa totanus
Familie:
Schnepfenvögel
sporadischer Brutnachweis
Merkmale
Knapp amselgroß, Länge 28 cm. Graubraun mit im Sommer deutlich gefleckter Brust, im Winter heller und mit verwaschener Brustfleckung. Beine rot, im Sommer besonders leuchtend, Beine der Jungvögel blasser gelblichrot. Schnabel gerade, an der Wurzel rot mit schwärzlicher Spitze. Im Flug werden der weiße Flügelhinterrand und der weiße, nach vorne spitz auslaufende Hinterrücken sichtbar. Der Schwanz ist eng dunkel quergestreift.

Lebensraum
Brutvogel feuchter Wiesen und grasiger Sümpfe. Die mitteleuropäischen Rotschenkel treffen Ende März im Brutgebiet ein, nach einigen Tagen zerfallen die Gruppen unter Paarbildung, aber noch lange ziehen nordische Artgenossen durch. Im Herbst erscheinen ziehende Rotschenkel an vielen schlammigen Ufern auch kleiner Gewässer. Sie überwintern in den Mittelmeerländern und in Afrika, teils auch an den westeuropäischen Küsten. In Mitteleuropa wurde der Rotschenkel weithin ausgerottet.
Auf Runde ist der Rotschenkel ein Bewohner des Hochplateaus, am liebsten dort, wo es auch etwas sumpfig ist.

Fortpflanzung
Brutzeit in der zweiten Maihälfte und im Juni. Die stets 4 Eier liegen meist gut unter Pflanzen versteckt in einer sparsam ausgelegten Mulde. Der Brutvogel geht durch einen seitlichen Eingang zum Nest und zieht über sich die Halme zu einem Dach zusammen. Brutdauer meist 22 bis 25 Tage.

Nahrung
Im Sommer Insekten, Schnecken, Würmer, im Winterquartier an Meer- und Salzseestränden überwiegend kleine Schnecken und Kleinkrebse.

©2000-2010 by Otto and Mechtild Reuber
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