Großer Sturmtaucher
Puffinus gravis
Familie:
Sturmvögel
sporadischer Zugvogel
Merkmale
Der Große Sturmtaucher ist mit einer Länge von 52 cm der größte Vogel aus der eigentlichen Sturmtaucher-Familie. Seine schwarze Kappe hebt sich scharf von der weißen Kehle ab. Die Flügel sind lang und schlank. Schnabel ziemlich lang und fein skulturiert.

Lebensraum
Er brütet nur in der Tristangruppe und auf der Goughinsel, kommt also nur im Atlantischen Ozean vor.

Fortpflanzung
Wie alle Sturmtaucher brütet er in Höhlen der Grasnarbe oder des Schlicks, aber auch zwischen Geröll und nackten Felsbrocken. Die Nester enthalten eine dürftige Unterlage aus Halmen und Gräten, oft liegt das eine Ei auch auf nacktem Boden. Es ist nur weiß, bis 6 cm lang und wiegt etwa 40 g. Es verströmt einen üblen Geruch. Eiablage meist Anfang Mai. Beide Eltern lösen sich nach mehreren Tagen beim Brüten ab.

Nahrung
Zur Nahrungssuche fliegt er sehr knapp über den Wellen, was ihn von dem höher segelnden Gelbschnabel-Sturmtaucher und dessen albatrosähnlichen Auf- und Abfliegen in stärkerem Wind unterscheidet. Die Nahrung wird von der Wasseroberfläche genommen oder in Kurzen Tauchgängen erbeutet. Ihre Kost besteht aus Fischen, Tintenfischen und Krebsen.

©2000-2009 by Otto and Mechtild Reuber
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