Flatanger kommune: Infos / Fakten
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Grenzt im Westen an den Atlantik
N-S - Ausdehnung mit Wasser ( Folda ) = 40,3 km
O-W - Ausdehnung mit Wasser ( Løgnin ) = 42,0 km
Fläche in km2:
N-S - Ausdehnung: ( mit Skingen )
O-W - Ausdehnung: ( mit Grunnan )
Einwohner:
Einwohner / km2:
Fylke:
Kommune-Nr.:
Verwaltungsort:
459 (2012) / 457 (2005)
37,3 km
41,3 km
1.151 (2012) / 1.205 (2005)
2,51 (2012) / 2,64 (2005)
Nord-Trøndelag
1749
Lauvsnes
  Daten / Fakten  
27. Januar 2014: Großbrand rund um Hasvåg und Småværet
Die kleinen Küstenorte Hasvåg und Småværet liegen beide im Nordwesten der Flatanger kommune am Fv 492, der in Håstad endet. In beiden Orten gibt es Unterkünfte für Touristen und zahlreiche Ferienhäuser, die von den Besitzern in deren Freizeit bewohnt werden. Die Örtchen bieten gute Voraussetzungen für das Meeresangeln.
Montag Nacht gegen 22:28 Uhr ging bei der dortigen Polizei die Meldung ein, dass sich nahe dem südlich gelegenen Weiler Uran - ebenfalls am Fv 492 gelegen - das Heidekraut entzündet hatte. Als Brandursache wurde Funkenflug von der dort verlaufenden Stromtrasse vermutet. Da sich das Feuer aufgrund des starken Windes rasch nach Norden ausbreitete, wurden die dortigen 33 Bewohner im Laufe der Nacht evakuiert. Als Unterkünfte wurden das südlich gelegene Drageid-Lehrschulheim ( leirskole ) in der Osen kommune sowie die Motel/Appartement-Anlage »Zanzibar Inn« in Lauvsnes gewählt. Doch die meisten Personen zogen es vor, bei Verwandten und Bekannten unterzukommen. Feuerwehren aus den Kommunen Verran, Namdalseid und Namsos kamen im Laufe des Dienstags den heimischen Einsatzkräften zu Hilfe.
Am Dienstagmorgen verschaffte sich die Polizei mittels Hubschrauber einen Überblick über das Brandgebiet. Nach dem Flug stand fest, das dort mindestens 50 Häuser, Hütten und Schuppen den Brand überstanden hatten. Trotzdem ging für einige Betroffene der Verlust in die Millionen Kronen. Glücklicherweise kamen an allen Orten keine Personen zu Schaden.
Nach einem Polizeibericht wurde die Anzahl der geschädigten Gebäude bzw. Hütten/Schuppen auf 66 beziffert: 20 in Småværet, 8 in Krona ( zwischen Hasvåg und Småværet gelegen ), 11 in Åkvika ( südlich von Hasvåg gelegen ) und 21 in Hasvåg. Von den insgesamt 66 Gebäuden waren 24 Wohn- bzw. Ferienhäuser.
In Hasvåg blieben die Übernachtungsbetriebe »Hasvåg Fritid«, das 3 Appartements anbietet, und »Hasvåg Brygge«, in der 5 Appartements zu mieten sind, vom Brand verschont. Das ehemalige Fischerörtchen Småværet war am schlimmsten betroffen: dort brannte das große, südlich der Hafenbucht gelegene Brygge-Gebäude samt Pub und Laden völlig nieder. Auch die anderen dort betroffenen 19 Hütten und Häuser lagen vorwiegend rund um die Hafenbucht. 5 Ferienhäuser, die eng nebeneinander an der Nordseite der Bucht auf einer Landzunge stehen, kamen nicht zu Schaden.
Da in den Tagen nach dem Brand kein Strom vorhanden war, bestand für die noch vorhandenen Häuser die Gefahr von Frostschäden.
Am Donnerstag, dem 30.01. wurde bestätigt, dass der Brand durch den Bruch einer Niederspannungsleitung zwischen zwei Häusern in Uran entstanden ist. Diese Leitung kam mit anderen Stromleitungen in Berührung und die dadurch entstandenen Funken setzten die trockene Vegetation in Flammen. Von den dortigen 27 Gebäuden ging seltsamerweise nur ein kleiner Schuppen in Flammen auf.
Am Freitag, den 31.01. trafen König Harald und seine Frau Sonja in Lauvsnes - dem Verwaltungszentrum der Kommune - ein, und fuhren von dort zu den geschädigten Orten, um sich einen Überblick über das Ausmaß der Schäden zu verschaffen.
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Namsos
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Namdalseid
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Osen / ST

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